Biennale Arte in Venedig - Afterglow
Shownotes
APARTMENT EDITION - Nach Tagen voller Kunst, Menschen, Geschichten und Eindrücke sitze ich in meinem Apartment in Venedig mit Kakao, Vogelgezwitscher und einem ziemlich vollen Herzen.
In dieser Folge spreche ich darüber, was Kunst mit uns macht. Warum ich gemerkt habe, dass ich manchmal aus Gewohnheit mit der Kunst ins People Pleasing gehen möchte. Warum nicht alles unsere Aufmerksamkeit verdient. Über Intuition als Kompass. Über Nervensysteme. Über Atem. Über Schönheit. Über Länder, die mutig genug sind, sich verletzlich zu zeigen.
Und darüber, wie befreiend es ist, weiterzugehen, wenn etwas uns nicht berührt - egal ob Kunstwerk, Mensch oder Geschichte.
Eine ruhige Folge über Resonanz, Bauchgefühl, Zwischentöne und die Frage: Was schafft es eigentlich wirklich, dich zu erreichen?
Wenn du magst: Teile mir gern mit, was du mitnimmst & schreib mir auf Insta oder bewerte meinen Podcast. Ich freue mich. 💛 📸 Instagram: @birkee.fotografie
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00:00:01: Guten Morgen!
00:00:05: Ist das nicht schön so geweckt zu werden?
00:00:10: Von dem Vogel.
00:00:13: Aber naja, ich hab auch Nachbarn oben schon gehört.
00:00:17: Ich würd's mal nicht zur Lolli hier romantisieren aber da ist es schon echt toll süß.
00:00:20: Und dann auch die Tage wo... was jetzt hier geregnet hat.
00:00:25: Es gab's ja, weiß ich nicht, vielleicht so zwei-dreimal gab's Regen und dann, aber so richtig dollen Regen.
00:00:32: Dann hat ihr alles gepletschert einfach.
00:00:37: Apartment gerade in Venedig und ich habe auf beiden Seiten hier so super schöne Innenhöfe, mit Zäulen und Pflanzen.
00:00:50: Zum Glück auch ein Moskitonetz.
00:00:54: Das war auch in den ersten beiden Nächten als ich nicht wusste dass das linke Fenster ein Moskitonetz hat und das rechte halt nicht.
00:01:03: Und ich das reichte auf hatte, weil das so ein bisschen Mistmücken... Weil es ist jetzt ja gerade frisch Mai und ich komme so aus dem Winter.
00:01:15: Und Mücken haben nicht die große Rolle gespielt in meinem Leben, aber ... In Italien!
00:01:20: Da sind sie schon, ne?
00:01:23: Herzlich willkommen noch mal zu einer zweiten Podcast-Folge.
00:01:27: So Bienale weil... Ich habe eine aktive lebendige Folge aufgenommen.
00:01:33: Das ist auf dem Weg von meinem Apartment zum Arsenal.
00:01:38: Das ist einer der beiden Hauptausstellungsorte der Kunst Bienale.
00:01:42: Und ich glaube, diese Folge ist cool um so einen ja ganz authentischen bewegten Eindruck zu bekommen aber vielleicht auch ein bisschen.
00:01:55: es ist eher eine zerstreute Folge auch weil das war so ein Vögelchen und so habe ich irgendwie große Lust nochmal eine Folge aufzunehmen.
00:02:04: in Ruhe also mein Bett gerade hier mit Super, schöner Bettwäsche.
00:02:10: Hier sind so hellbisch und dann sind hier so ein rot ganz feine Zeichnungen drauf.
00:02:19: Pflanzen und Menschen wie Bauern, Gatun Frauen, die einfach so im Garten arbeiten.
00:02:31: Rinder also voll schön!
00:02:35: Ja... Und dann die Vögel.
00:02:38: I like that a lot und ich habe hier noch einen wunderschönen Kakao in meiner Hand.
00:02:45: hier acht Tage in Venedig und so langsam möchte ich auch gerne nach Hause.
00:02:57: Nach dem fünften Tag habe ich irgendwie gedacht, ach krass!
00:03:01: Ich glaube jetzt ist es soweit.
00:03:06: Also wie ich glaube nicht mehr Kunst gucken, ich brauche eine Pause und das ist total spannend weil also ich halte mich für einen sehr feinfülligen Menschen feinfülligen, wunderschönen Fotos machen kann.
00:03:21: Weil ich mich so gut einfüllen kann in Menschen und natürlich auch hier dann eben in die Kunst.
00:03:29: Aber wenn ich das tagelang mache, dann habe ich ja irgendwann... bin ich nicht drauf achte?
00:03:37: Und ich glaube, ich hab' nicht so drauf geachtet.
00:03:40: Habe ich ja irgendwie dem Zug so ein bisschen verloren zu mir selbst also wirklich so einen Moment gehabt von Ich vergesse gerade so ein bisschen, dass ich eigentlich Mama bin.
00:03:55: Ich spür mich grade selbst in diesem ganzen Feld nicht mehr so richtig und gleichzeitig hab' ich eine innere Künstlerin die es total heißt drauf alles zu erforschen in diesen großen, großen Minerig.
00:04:08: und gleichzeitig gibt's ja auch den Teil in mir namens Nervensystem dieses wie gut bin ich grad mit mir selbst in Kontakt?
00:04:19: Wie gut kann ich grad meine Wahrheit spüren, meine Intuitionen mein Herz Und wie überall und immer wahrscheinlich einfach total cool da die Balance zeigen.
00:04:30: Das war super schön, weil gestern war Montag und am Montag haben die Galerien also wirklich fast alle Galerienen einfach geschlossen und dann wird zum Kunstnerd wie ich dazu gut zwungen sich eine Auszeit zu nehmen.
00:04:46: Also das war für mich so ein Venedig-Schlendertag und ich habe mir dann andere Galerie gesucht und zwar exklusive Läden Gucci Versage Dior also alles so was es halt so gibt in diesem Preissegment.
00:05:09: dann habe ich halt diese Läde besucht wie Galerien weil das ist auch hoch durchdacht ja dass nicht einfach der Raum irgendeine Kammer sondern was steht wo welche Lampe steht wo läuft Musik oder nicht wie ist es aufgebaut und Wie sind all diese schönen Dinge trappiert oder überhaupt design?
00:05:32: Das war dann gestern so ein bisschen mein Scheld.
00:05:35: Und ich habe auch direkt dazu eine Podcast-Folge gestern aufgenommen, also die kommt dann nach dieser Folge hier weil uuhu können wir da eine Menge lernen wieder.
00:05:44: das ist richtig komisch genau aber jetzt heute habe ich einfach Lust nochmal mit den Pianalen zu sprechen.
00:05:51: wirklich ich glaube das coolste für mich dass ich gemerkt habe, dass ich voll im People-Pleasing mit der Kunst bin.
00:05:58: Also, people-pleasing im Sinne von... Ah!
00:06:00: Ich möchte gerade das du mich magst also verhalte ich mich grad auf eine bestimmte Art und so kann ich es halt auch auf die Kunst übertragen in dem Sinne von.. ...ich möchte, dass die Kunst nicht denkt, daß ich dumm bin, also möchte ich sie verstehen, also nehme ich mir Zeit sie zu verstehen.
00:06:20: Und wenn ich dann durch soviel...soviel....also ich meine wirklich fast die ganze Welt stellt hier aus Wenn ich durch so viel Kunst wandere Und eh nicht alles schaffe in Anführungsstrichen, werde ich natürlich auch total großzügig mit meiner... oder bin nicht mehr so großzüglich mit meiner Aufmerksamkeit im Sinne von meine Zeit und Aufmerksamkeit.
00:06:40: Meine Energie ist das wertvollste dass ich habe auch hier im Kontext von Kunst.
00:06:45: Nicht jede Kunst hat als verdient bzw.
00:06:49: schafft es, meine Aufmerksamkeit zu bekommen.
00:06:54: Ich darf auch da meine Intuition vertrauen dass ich nicht alles verstehen muss.
00:07:01: Dass es voll in Ordnung ist, wenn es eine Kunst nicht schafft mich neugierig zu machen und mich interessieren so, oder?
00:07:10: Dann halt nicht... dann ist das halt nicht für mich!
00:07:13: Und das merke ich halt superdoll.
00:07:15: Das habe ich so doll gemerkt.
00:07:16: bei diesen weiß ich nicht.
00:07:18: Ich sage jetzt mal Klecksbildern.
00:07:19: Es ist einfach so whatever.
00:07:22: Ist nicht meine Bildsprache.
00:07:25: Ja ich könnte jetzt noch in die Analyse gehen, vielleicht ganz manchmal.
00:07:30: Wie ist es auch gemacht?
00:07:31: Das gab einen Sinn.
00:07:34: Es war nicht Japan, vielleicht das auch Korea oder so.
00:07:36: Irgendwie ein asiatischer Künstler hat halt mit solchen abstrakten Bildern gearbeitet und auch mit abstraktem Skulpturen.
00:07:45: Und er hatte eine total süße KI-Videoinstallation wo die Leute, wo irgendjemand oder Herr Künstlär wie auch immer Sie haben halt das auf die Skulpturen und auf die Bilder rübergelegt, worum es da halt gehen sollte.
00:08:03: Und es waren halt so mehr Themen also Wellen und Reflexion von Sonne usw.
00:08:12: Das war dann für mich so cool!
00:08:15: Es war auch irgendwie süß gemacht weil ich glaube es sollte nicht süß sein aber ich fand das unheimlich niedlich weil das war ein bisschen wie wow guck mal wir haben hier so ein cooles KI Video Und in dieser Arbeit war man aber so naturverbundene und reduziert.
00:08:29: Das ist irgendwie sehr, sehr niedlich.
00:08:32: Es war auch eine ulkige Geschrift.
00:08:34: Auf jeden Fall ist es echt besonders, einen Raum zu tauchen oder eine Galerie einzutauchen.
00:08:39: In dem Wissen, dass hier gerade alles eine Bedeutung hat.
00:08:42: Also ich finde das total schön mich am Ende meiner Reise wieder in Räume zu begeben, wo nicht alle eine Beteutung haben.
00:08:48: Wo auch einfach mal irgendwo liegen und sein darin bist.
00:08:52: Okay... Aber Ich hab immer das Gefühl, in so eine schöne Welt von Gleichgesinnten einzutauchen wenn ich In so ne Galerie gehe.
00:09:01: In der Ausstellung gehe Hier spricht gerade jemand ohne Worte Und macht Etwas auch noch ganz ganz anders spürbar.
00:09:10: und ich glaube So ein Richtig schöner.
00:09:12: einer meiner ersten Aha-Momente war zum Beispiel Ich glaube es war Ungarn Bin mir nicht sicher aber ich glaub's war Ungern.
00:09:24: Ich glaube es hat mich dann irgendwann einfach voll beeindruckt, dass wenn ein Land so einen Ausstellungs-Space hat und das dann ein riesiger Raum oder mehrere Räume oder so.
00:09:36: Und dann ist alles einem Thema gewidmet also sozusagen der Mut zur Lücke.
00:09:43: und in Ungarn gab es zum Beispiel von diesen beschränkten wenigen Räumen die eh so zu verfügen gestehen.
00:09:51: Ich habe es einen riesigen, riesigen Raum wo nichts war gar nix und es stand nur an einer Wand Ein bisschen was dran.
00:10:00: Wieso wird jetzt hier so viel Raum fair ausschlängend?
00:10:03: Oder, dass es eine Bedeutung haben, ne?
00:10:06: Okay!
00:10:08: Rattert das so ein bisschen in meinem Kopf und ich muss das auch erstmal so, aha okay, das Rätsel lösen.
00:10:14: Das ist auch cool, das mag ich auch so nicht schön.
00:10:17: Und wenn diesem Raum war nämlich ganz unscheinbar Eine atmende Wand Also die lange Seite des Raums Ich weiß nicht, was für ein Material ist da einfach aus wie eine ganz normale Weißigand.
00:10:36: Und die hat sich dann also wirklich wie so einen ganz ultra langsam Atem so ein bisschen nach außen gewölbt und dann wieder so gelöste und so ein bißchen gesehen dass es einen kleinen Faltenwurf gibt zu ganz ins Mini.
00:10:54: Das war das ganze Ding weil der Atem war das große Thema von Ungarn.
00:10:59: ich glaube es war Ungarn!
00:11:02: Und dann geht's irgendwie sogar noch weiter denn ist ja einfach ne kleine Videoinstallation mit.
00:11:10: Das ist wie so ein Rucksack.
00:11:13: Und das ist ein Rucksack aus Glas, ne?
00:11:15: Also so eine Kugelausglas in einem Holz drinnen und In der Videoinstallation sieht man dann einen Mann mit diesem Rucksacks, mit diesen Glasbehälter durch die Welt wandern und... Ah!
00:11:31: Das ist so... It makes me curious,
00:11:33: ne?!
00:11:34: Ich hab da echt Lust rauszufinden was geht ihr
00:11:38: ab!?
00:11:48: Und dann in der Auseinandersetzung, dass jemand ein Jahr lang mit diesem Rucksack durch die Welt gegangen oder durch bestimmte Orte gegangen und sich auf die Suche begeben nach dem schönsten, tiefsten, ehrlichsten Seufzer.
00:12:14: Der Seufzar wurde eingefangen in diesen Glas.
00:12:20: Das ist wirklich so richtig, richtig, das ist so schön!
00:12:27: diese Ausstellungen einfach sich mit Atem beschäftigt hat und in dieser Performance praktisch, die ein Jahr lang ging.
00:12:35: Der Künstler, der etwas eingefangen hat was sich gar nicht einfangen lässt also du säufst in... Du säufzt?
00:12:44: Also wenn du einen Säufze rein machst in so'n Glas dann ist er ja da nicht drinne!
00:12:50: Ich hab mal so'nen Kinderbuch gelesen das war auch sowohl wo sie bestimmte Geräusche oder Momente gesammelt haben im Marmeladenglesern.
00:12:58: Natürlich lässt sich so was nicht einfallen im Glas, aber irgendwie lasst es sich ja vielleicht doch einfangen.
00:13:02: Und dann ist das irgendwie so ein schönes Symbol wieder mit diesem zerbrechlichen Glas durch die Gegend wandert und mit Menschen halt in den Austausch geht über.
00:13:19: Und vor allem haben ja die Ausstellung auch so schöne Titel!
00:13:23: Es ist so cool dass ich dann in meiner Tasche eine ChatGPT habe, das einfach abfotografieren kann, den Text, die Arbeit... und dann mir das vorlesen lassen kann, erklären lassen kann.
00:13:36: nochmal das fragen was mich interessiert zum Beispiel mich hat auch total beeindruckt ein... Ein V. also stell dir vor, da ist ein V. Also ich fand es eigentlich so an sich wäre das eine Arbeit gewesen wo ich gedacht hätte ok whatever ciao.
00:13:54: aber irgendwie hat's mich halt neugierig gemacht.
00:13:56: also bin ich darüber in den Aussage gegangen mit Chatty Und das war dann so wie mein persönlicher Assistent oder Geid in dieser Zeit.
00:14:10: Voll, voll geil!
00:14:11: Und ich konnte mir auch immer dann am Ende des Tages noch mal zusammen passen lassen.
00:14:14: Okay was haben wir heute alles gesehen?
00:14:16: Wir.
00:14:19: Was war vielleicht so ein bisschen das Thema des Tages?
00:14:21: Lustigerweise interessanterweisend... Oder welche Kunst ist mal wieder völlig an mich vorüber gegangen und macht derzeit hier gar nichts mit mir?
00:14:31: Eine Ausstrahlung, ich glaube das war Japan.
00:14:33: Noch ein anderer Japan-Pabeljohn wo ganz viele Babys mit Sonnenbrillen waren und Besucher konnten dann halt eine Babypuppe auf dem Arm nehmen und durch die Ausstellung gehen mussten die Windel wechseln Und dann hatten sie bestimmte Kleidung an die Babies Die in Zusammenhang standen mit Keine Ahnung.
00:14:47: und wenn man die Windeln gewechselt hat Dann war da ein QR-Code und man konnte Ich glaub sich irgendein Liter anhören oder einen Gedicht volllesen lassen zu diesem Thema.
00:14:55: Das war mir einfach schon wieder viel zu... Keine Ahnung.
00:15:02: Weiß nicht.
00:15:04: Ja lustig, was ist dann einfach nicht meine Sprache gerade?
00:15:10: Die das alles tragen.
00:15:12: und ganz oft bei den afrikanischen Ländern ging es auch um Kolonialisierung.
00:15:16: Es ist halt wieder so oh man ja die Welt ist so krass Und ich lese es aber grade hier nicht in der Zeitung sondern Das sind einfach Menschen die es wirklich fühlen und erleben und im Austausch sind mit denen dies wirklich betrifft dies fühlen ihre Geschichten haben.
00:15:33: Naja, das Thema war ja auch in Minor Keys.
00:15:38: also wenn das große Thema der Bienale die Moll-Töne sind dann darf es da ja auch ein bisschen trauriger sein oder?
00:15:52: Diese Musik kann total traurig sein und tieftieftief berühren und gleichzeitig aber hat ja traurige Musik auch manchmal so das Potenzial so krass noch eine andere Ebene zu treffen und trotzdem ist das Leben so schön.
00:16:17: Und trotzdem weigere ich mich, meinen Vertrauen aufzugeben.
00:16:23: Ich weigre mich die Hoffnung zu verlieren.
00:16:26: Ich weiggere mich still zu sein und zu bleiben und irgendwas zu vergessen oder totzuschweigen.
00:16:32: Trotz allem bin ich hier und möchte gesehen werden.
00:16:38: Ich glaube, das war echt auch im wirklichen vielen Ländern gerade hier so in der Stadt verteilt.
00:16:42: Das Thema bei diesen großen Orten dem Jardini und dem Arsenal war also praktisch Ausstellungen, Ausstellungs- oder Pavillon.
00:16:53: am Pavillon war das finde ich so so kraftvoller.
00:17:00: aber ich finde hier in der stattwand die Länder eher so dass sie sich auch echt verletzlich gezeigt haben.
00:17:08: Also wirklich ja auch wieder ermutig einfach.
00:17:13: Ich bin jetzt das Land X, Y und ich hab hier die Möglichkeit mich zu zeigen.
00:17:17: Und dass was ich zeige ist... ...dass sich mal Licht in den Schatten werfe!
00:17:29: Ich glaub' ich mag es auch unheimlich gerne an Filmen wenn sie so Philosophe stiefgründig sind.
00:17:38: Manchmal ist aber auch so sehr dieses Ja-und.
00:17:41: Trotzdem glaube ich aber hier an das Gute ne?
00:17:44: Und trotzdem gehe ich für das Gute los.
00:17:46: Und trotzdem glaube ich an die Liebe, also so hoch!
00:17:50: Ja... Oh ja?
00:17:53: Ich lese nochmal diesen Begleittext von dem Überthema der Biennale vor meiner Kees Weil es einfach so schön ist.
00:18:02: Also weil ich echt denke so Boah cool Richtig tolles Thema und ich bin hier im richtigen Jahr vorbei gekommen.
00:18:15: Atmet tief ein Lass deine Schultern sinken Schließt den Augen, die Musik geht weiter.
00:18:32: Die Lieder jener, die trotz Tragöden Schönheit hervorbringen.
00:18:38: Die Melodien der Flüchtenden, die sich von Ruinen erholen.
00:18:43: Die Harmonie in Jena, die Wunden und Welten heilen... ...die meiner Kies erwachen in den leisen Tönen.
00:18:52: Den tieferen Frequenzen dem Summen, den Tröstungen der Poesie in all den Portalen der Improvisation hin zu einem anderen.
00:19:08: Die Mainakis verlangen nach einer Art, zuzuhören die Emotionen aufruft und sie im Gegenzug etwas Schönes schaffen auch wenn sie eine harte Zeit hatten.
00:19:53: Ein Land fand ich auch total schön und es war Polen.
00:19:57: Und zwar waren das so Video-Aufnahmen von Menschen im Wasser und unter Wasser, ja wie tanzen oder sich bewegen.
00:20:13: Und zwischendurch gab es dann so ein Chor der gesungen hat She came on the back of a whale.
00:20:21: Und dann ist auch wieder total schön zu recherchieren hier mit Chatty Hilfe.
00:20:28: Wie kann das jetzt gemeint sein?
00:20:29: Wofür steht denn da wahlen?
00:20:30: Wieso reden die jetzt über den Wal?
00:20:32: Dann gibt's eine Aufnahme zum Beispiel wo ein Mensch unter Wasser mit den Füßen an der Wasseroberfläche langgegangen ist, also verdreht und dann wurde es halt umgedreht gezeigt.
00:20:42: Also wirklich als würde er auf dieser Wasserooberfläche unter Wasser gehen.
00:20:47: Und das war nicht so schön!
00:20:51: Es waren so geile, geile Aufnahmen von diesen Menschen da unter Wasser und im Wasser tanzen sich bewegen und singen und kommunizieren.
00:21:01: am Ende und es war so schön und keine Ahnung einfach eine Bildsprache greifen kann.
00:21:09: Nicht total feinsinnig, sondern wunderschön weil die Menschen einige waren gehörlos und andere eben höher rinnt.
00:21:20: Und es gibt dann diese beiden Seiten über dem Wasser unter dem Wasser.
00:21:25: Unter dem Wasser können die Gehörlosen natürlich trotzdem kommunizieren.
00:21:28: also easy kein Thema hier.
00:21:30: ich habe meine Hände let's go.
00:21:32: aber die Höherinnen können unter Wasser nicht kommunizierend.
00:21:35: andersrum können Hörenden über dem Wasser kommunizieren, ohne ihre Hände zu benutzen und die Gehörlosen halt nicht.
00:21:46: Also diese Vermischung von guck mal hier sind zwei Ebenen und je nachdem in welcher Welt wir uns gerade bewegen haben wir da mehr Möglichkeit für Kommunikation oder weniger und trotzdem finden wir eine gemeinsame Sprache weil sie haben ja gemeinsam gesungen Und sie hatten auch alle so rote Baderanzüge an.
00:22:05: Das ist einfach so ästhetisch, das war so cool und trotzdem waren die ihre lustigen, witzigen Taucherbrillen!
00:22:12: Und ich liebe diese Brüche, diese Farben... ...und diesen ganzen Blickwinkel von unten gefilmt, eine Frau unter Wasser, die manchmal runterkommt mit dem Kopf und dann wieder oben ist und du diesen Hals siehst und trotzdem aber wie... wie sie atmet oder so.
00:22:34: Und irgendwie einfach diese Gesänge waren total krass und das war auch so cool angelegt, also nicht so hier ist die Leinwand und da kannst du dich entsetzen mit viel Spaß sondern... Auch da waren die Welten verdreht.
00:22:51: eine Leinband war ganz normal an der Wand und die andere hing halt so oben irgendwie in der Ecke auch wirklich schräg und dann konnte man sich unten drunter hinlegen und dann einfach ja auch diesen Perspektivwechsel gerade so ein bisschen erfahren.
00:23:11: Und es ist sowas Simples, mehr Machtpolen halt nicht!
00:23:16: Es war einfach nur diese Video-Installationen.
00:23:19: Du weißt du in einem Raum wo man so viele verschiedene Arbeiten hätte zeigen können?
00:23:24: Das ist so schön finde ich immer gewesen.
00:23:27: jetzt wenn es ein konkretes Thema gab und das aber so groß war weil am Ende Gehst halt nicht da durch und guckst dir tausend Millionen Bilder an.
00:23:39: Und das ist so schön, wenn dann die Länder so Erfahrungsräume draus gemacht haben.
00:23:47: Das fand ich schön.
00:23:53: Total gerne!
00:23:54: Wenn du es irgendwie möglich machen kannst, dann komm einfach her, schnapp dir einen kleinen Sissenflug... ...und dann nimm dir drei Tage vielleicht auch wirklich so ein Wochenende oder sowas.
00:24:08: Und probier's einfach mal aus hier zu sein.
00:24:17: Spür die Welt in diesen Schielen unterschiedlichen Ausstellungen, die halt riesig ist und wir sind nur so ein kleiner Pupsiteil davon.
00:24:28: Und die deutsche Ausstellung also der Deutsche Pavillon zum Beispiel ich kann damit gar nichts anfangen.
00:24:36: Also für mich ist es einfach wirklich so verkopft und konzentuell und ich roll schon wieder mit den Augen für mich an mein Studium erinnert und dann so oh Gott, Deutschland hat auch wirklich so einen Stock im Po irgendwie!
00:24:48: Dann sind da diese vielen anderen Länder Mutiger sind, also mutiger im Sinne von feiner.
00:24:59: Weil ja wie sehr denke ich gerade?
00:25:04: Ich muss hier mega intellektuell tschü-tschüt sein oder uuhm... Wie sehr denke je muss sich.
00:25:11: äh das ich... wie sehr denk' ich grade dass ich provozieren muss weil sonst werde ich ja nicht wahrgenommen.
00:25:16: und dann geht's aber auf der anderen Seite um die meiner keys!
00:25:20: Und es darf halt ruhig sanft sein.. Oder....oder oder oder.
00:25:27: dann wiederum gibt es einfach so viele unterschiedliche Menschen, halt auch Räume die ich betreten habe wo ich denke okay ich hab jetzt hier wirklich keinen Zugang.
00:25:35: aber ich kann mir total gut vorstellen dass es so viele Menschen gibt die hier Zugang haben werden denen das total gefällt.
00:25:42: dieser Jeans look zum Beispiel.
00:25:44: So ein Pavillon.
00:25:46: Das waren das ja schon wieder weiß ich nicht mehr Aber ein Pavillon war voll von Jeans Arbeiten ganz groß und mit Kabelbindern und Skulpturen.
00:26:01: Ich kann es mir richtig gut vorstellen, aber für mich ist halt nichts.
00:26:04: Aber ich bin ja auch nur diese eine Mensch.
00:26:07: Und das ist dann so schön... wie wir so einer Schatzsuche diese Kunst zu finden, die es schafft nicht zu berühren und die Auswahl ist so einheimlich groß.
00:26:20: also wird das auf jeden Fall passieren.
00:26:24: Für mich war's auch immer so ein Balanceakt von dieses ich will alles sehen und euch kann nicht alles sehen.
00:26:30: Ich kann auch nicht mich in alles reinfühlen, dann auch wieder so herr ich brauche mich gar nicht in alles reinfühlen Und ich nehme das wo ein Resonanz da ist und alles andere.
00:26:42: Da bin ich jetzt einfach so entspannt und frei dass sich denn einfach weiter geht wie bei einem Lied das ich höre.
00:26:48: wenn mir der Anfang schon nicht gefällt Dann hör' ich auch nicht den Rest.
00:26:51: So dann bitte schlag mir ein anderes Lied vor hier im Titel Mix.
00:26:58: Ich weiß es doch am Anfang schon, oder wenn ich in den Trailer gucke und ich sehe so die ersten Sekunden und bin so okay krass.
00:27:05: Also vielleicht zwanzig Sekunden?
00:27:06: Und ich bin...ich weiß nicht wer das Film liebt weil wie's gemacht ist, wie die Musik isst Wie die Stimme von dem Erzähler ist was erzählt wird und dieses.
00:27:15: ich weiß ich werde ihn lieben.
00:27:16: also mache ich den Trailler aus damit ich nicht rumspoiler und genieße diesen film und lasse den Also lass mich überraschen von diesem film.
00:27:25: ich liebe dass Und so kannst du auch hier mit der Kunst sein.
00:27:30: Also für mich war das jedenfalls meine tolle neue Erfahrung.
00:27:34: Wie gesagt, aus einer Vergangenheit heraus wo ich glaube alles verstehen zu müssen ansonsten bin ich dumm und das ist irgendwie halt befreiend und cool dann einfach zu sagen, ne tu hast es gerade nicht geschafft, geschafft mich zu berühren!
00:27:47: Du liebes Kunstwerk oder du wundervoller Künstler aber bestimmt findest du deine Menschen und da wünschte ich dir ganz viel Spaß.
00:27:54: und jetzt gehe ich weiter also ohne dass ich überhaupt das denke.
00:28:00: Aber ja, ganz unabhängig davon wie schön es auch einfach ist hier in den Tage leben zu dürfen.
00:28:11: Ich wache auf!
00:28:12: Es ist jetzt halb zehn.
00:28:16: Ja... ich trinke hier mein Kakao.
00:28:18: Ich mach mich gleich so fertig ready for the day und das ist so schön als Dreifachmama sowas mal zu erleben.
00:28:31: Ich check mir auch gleich als nächstes Verkurren.
00:28:34: So eine Auszeit mache, was Julian und ich regelmäßig machen.
00:28:38: Dann hätte ich glaube große Lust auf so ein mehr eher ... Ich sag mal so einen Retreat ohne so viel Input.
00:28:47: Ein bisschen mal Despondant dazu auf der anderen Seite Und so sehr wie ich gerade mich in andere Menschen gefühlt habe geht es dann vielleicht darum mich reinzufühlen.
00:29:01: Das würde auch mal gucken All right.
00:29:12: Also ich wünsche uns einfach ganz grandios und schön.
00:29:15: Kann es jedem empfehlen Allein überhaupt in Venedig zu sein.
00:29:20: Und wie gesagt alle zwei Jahre gibt es die Bienen alle.
00:29:27: So, mach's gut!
00:29:30: Ich mache mich jetzt ready for the day und ich hafe du.
00:29:34: Hat das viel Freude beim Zuhören.
00:29:37: Tschüss.
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