Was Gucci & Prada mir über meinen Selbstwert verraten
Shownotes
Nach dieser Folge wirst du Luxusläden bestimmt mit anderen Augen sehen.
Ich erzähle von einem Experiment in Venedig: Kann ich mich in Räumen voller Fülle wirklich willkommen fühlen? Kann ich Freundlichkeit empfangen, ohne sofort etwas zurückgeben zu wollen? Kann mein Körper lernen, dass Ausdehnung sicher ist?
Vor allem erforsche ich in dieser Folge die Frage: Warum machen wir uns immer wieder klein? Selbst dort, wo wir willkommen sind?
Ich spreche mit euch darüber, warum „Empfangen“ manchmal gar nicht so leicht ist, weshalb unser Nervensystem lieber im Gewohnten bleibt und wie exklusive Räume zu einem Spiegel werden können für alles, was wir heimlich noch über uns glauben.
Eine Folge über Gucci, Traumaidentitäten und die radikale Idee: Vielleicht darf Fülle leichter sein, als wir denken.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo, hallo, hello.
00:00:04: Hello again aus Venedig!
00:00:06: Ich habe so eine coole Erfahrung gerade gemacht und musste es direkt teilen.
00:00:11: Ich hab große Lust.
00:00:13: Große, große, große Lust ist einmal für uns alle irgendwie passieren zu lassen weil das ist ein ganz tolles Paradebeispiel oder einfach super coole Referenzerfahrung für mich.
00:00:26: aber ja durchs jetzt hören auch für dich.
00:00:31: Ich habe mir gerade so einen super süßen Spot gesucht mit einem ganz schönen, süßen traumhaften Blick hier auf diese Realto-Brücke.
00:00:42: das ist so glaube ich echt die größte Brücke hier in Venedig und die Gondeln klaren da mehr vorbei und manchmal haben sie ja auch Musiker mit am Board und genau nehmen ihr Plätschatten Boot und I hope you like the sounds.
00:01:02: Nebenbei ist es ja auch so ein schöner Spot, dass ich auch nebenbei noch bewundern kann wie sich hier die Touristen gegenseitig fotografieren.
00:01:11: Ich finde das so schön!
00:01:13: Es gibt einfach so Momente, dass Menschen so süß also zum Beispiel wenn sie beim Flughafen sich verabschieden oder sich wieder in Empfang nehmen gegenseiteg.
00:01:25: Das ist so süss und schön Auch hier, wenn sie sich so fotografieren lassen und also gerade auch so diese ganzen Ladies.
00:01:36: Denn ich sage mal wissen wie Sie schauen am besten und aus welcher Perspektive es ist so niedlich Und dann dieser süße verträumte schöne Blick unterbrochen wird.
00:01:49: von jetzt komm noch mal ja!
00:01:51: So ne?
00:01:52: Weil die Freundin oder die Mutter oder wir haben immer so ein Ahnung mit aus Bild finde ich ganz schnucklig.
00:02:02: Okay, what have I done?
00:02:06: Ich habe ja schon ein paar Mal erzählt dass ich in einem Abundance Coaching war um für mich so die Energetics von Fülle zu checken.
00:02:20: Um es zu checking einfach!
00:02:22: Also wo sabotiere ich mich selbst in der Energiehygiene?
00:02:27: und das alles geht natürlich viel weiter und tiefer und so.
00:02:30: aber ich glaube An dem Erlebnis, dass ich jetzt teile wird schon ganz viel darüber klar worum es geht wenn wir über Fülle sprechen.
00:02:40: Wenn ich über Füllerspreche.
00:02:42: Für mich war's zum Beispiel voll der spannende Punkt das wie uns alle Füllen wünschen in unserem Leben also durchaus auch finanzielle Füller aber andererseits irgendwie da unterschiedliche Kräfte in uns auch gegeneinander arbeiten.
00:03:01: Also einerseits von Kopf her Will ich's gerne?
00:03:05: Und mein Körper ist aber so macht zu und etwas in mir hält mich extra klein bzw.
00:03:11: im gewohnten, weil sich das einfach nicht sicher anfühlt.
00:03:16: Weil... Oh Gott!
00:03:19: Wenn ich das jetzt... bekomme, dann muss ich ja auch dafür irgendwas geben zum Beispiel.
00:03:23: Also es fängt ja schon so an bei Dingen wie Ich nehme ein Kompliment an, nehme mich einfach nur lächeln und sage oh danke anstatt und das von mir stoße oder auch super noch eine andere süße Geschichte.
00:03:40: Ich habe jetzt beide Bienale.
00:03:41: also deswegen bin hier in Venedig weil ich die Kunst Bienale besuchen möchte eine Woche lang wirklich jeden Tag Galerien anschauen und die Kunst der Welt eintauchen, weil sich die halbe Welt hier ausstellt.
00:03:54: Und ein... wie sagt man dann?
00:03:58: Ein Kunstobjekt!
00:03:59: Eine Installation war dass die Leinwand so an der Decke hingen.
00:04:03: Die Idee das Ganze war, dass man sich da drunter legt.
00:04:07: Und die Installation genießt also diesen Film was auch immer zu sehen war.
00:04:15: Ich habe gesehen, dass eines von diesem coolen bequem Kissen frei wurde.
00:04:20: Übrigens, das ist jetzt noch nicht die Geschichte, die ich eigentlich erzählen möchte aber es ist schon mal eine Geschichte, der in ähnliche Richtung geht.
00:04:26: Also ein Kissen wurde frei und ich so wow cool.
00:04:29: dann leg ich mich jetzt dahin und auch das ist ja wieder so ne Entscheidung von oh ich nehme jetzt diesen Raum ein.
00:04:37: wie schön was für ein toller Zufall dass da jetzt gerade etwas frei wird weil ich könnte ja auch sagen Oh, da wird was frei.
00:04:43: Na ja egal!
00:04:44: Ich schrausse mir einfach von hier an oder hm ich knie mich halt hin oder... ...ich mach mal den Kopf schräg aber sozusagen allein die Entscheidung zu treffen von... ...ja, euch macht es mir jetzt aber gemütlich.
00:04:57: Wie schön dass das jetzt gerade so ist und das schenke ich mir, dass ich mir jetzt dahin lege mein Rucksack immer beiseite stelle und auch so einfach mal kurz in die waagerechte gehe.
00:05:11: Ich hab dann gesehen, dass die Person, die da vorher war, einfach gegangen ist.
00:05:14: Und wenn ich das so langsam hingeschlendert und ... ja, Rucksack abgestellt, noch umgeschaut.
00:05:21: Dann wollte ich mich hinsetzen und habe gesehen... Dass deine Hand voll Bargeld liegt!
00:05:26: Also wirklich viele Taler.
00:05:30: Und ich hab sofort mich um geschaut, wo es die Person dir gerade noch war, ne?
00:05:35: Jedenfalls, ne, war ich einfach voll am Abchecken, okay krass.
00:05:40: Da lieg Geld.
00:05:41: Wen gehört das?
00:05:42: Und dann so, ja Mist.
00:05:43: Ich werd die Person jetzt nicht mehr finden und hier sind einfach gerade zu viele andere Menschen und ich weiß auch echt nicht wer von den Menschen hier da gesessen hat vorher.
00:05:51: Und ich bin jetzt echt langsam hier rüber geschlendert... ...und okay, ich werde einfach die Person grad nicht finden ne!
00:05:57: Ach und es war auch nicht so ein Weltuntergang, es waren knapp sechs Euro, alles cool aber ich fand trotzdem einfach so... Das sah so verrückt aus, dass da einfach so eine Hand voll Taler liegt.
00:06:09: Trotzdem hab' ich gleich gemerkt wie ich Ja, ich sage mal die Fülle sabotieren möchte in dem Moment im Sinne von okay.
00:06:16: Was mache ich damit?
00:06:18: Ich könnte es ja hier verstecken unter diesem Kisten und die Person, die dann irgendwann mal aufräumen freut sich dann voll oder... Okay, ich kann's vielleicht auch mitnehmen, dann gebe ich das einfach als Trinkgeld nächstes Mal!
00:06:32: Wenn ich irgendwo bin, dann gibt's da halt alles Trink Geld weil so ... Dann wandert das halt weiter.
00:06:37: aber so.
00:06:38: ne Ich war voll halt bemüht irgendwie mir Geschichten auszudenken, die dazu beitragen, dass ich das jetzt nicht nehmen muss.
00:06:46: Und auf der anderen Seite finde ich ja total schön so in mir zu verankern dieses Money comes to me easily.
00:06:55: Finde auch voll schön dann nicht reinzuentspannen in Liebesgeld.
00:07:00: also wie du zu mir kommst ist mir auch total egal und du hast es dir komplett freigestellt.
00:07:04: Ich werde das nicht kontrollieren.
00:07:07: So nicht, lass sie dich frei und ich weiß du bist da.
00:07:10: Und du bist willkommen!
00:07:11: Ja das habe ich dann irgendwie gemerkt.
00:07:13: Ah krass dass sich gerade dieses Geld nicht annehmen möchte weil grade kickt wieder so ein... Ich kann es doch nicht einfach so nehmen.
00:07:21: Gleichzeitig ist die Person wirklich weg und was soll ich jetzt machen?
00:07:27: durch die Galerie laufen?
00:07:28: Hat jemand Geld von uns?
00:07:30: Also einfach zu groß, zu weitläufig, zu viele Räume ja.
00:07:36: Und dann war es auch eine Entscheidung von, hey irgendwie ist gerade Geld zu mir gekommen und verhofft.
00:07:46: Warum mache ich's mir grad so schwer?
00:07:48: Und freue mich nicht einfach, ne?
00:07:50: Dann hab' ich das in meine Hände genommen mit meinen beiden und die auf mein Herz gelegt und einfach noch mal so reingeatmet im Sinne von ... Ah, danke Universum sozusagen!
00:08:03: Danke für diesen ja süßen schönen Zufall.
00:08:05: Wie cool, das Geld wirklich so easily einfach zu mir kommt.
00:08:10: und natürlich ist Geld willkommen!
00:08:11: Und ich muss es nicht gleich wieder von mir wegstoßen.
00:08:14: So Fülles eingeladen, Geld ist eingeladene... Ja, sicher.
00:08:19: Danke fürs Kompliment.
00:08:23: Danke für diese Energie.
00:08:28: Okay aber ganz besonders geht's mir jetzt gerade in dieser Folge um dieses Thema, ich will es nicht ganz reinlassen und ich stoße so ein bisschen vor mir.
00:08:38: Und auch wenn das halt kickt die Vorstellung der Glaube, der alte Glaube an... Ich muss doch auch was dafür tun!
00:08:47: Ich hab's nicht verdient, ich kanns nicht einfach so nehmen.
00:08:49: Das ist ja jetzt frech und dreist und dütdütte weil in meinem Füllecoaching gab's eine super coole Hausaufgabe und die habe bis jetzt noch nicht gemacht, noch nicht machen können.
00:09:00: halt Norddeutschland.
00:09:05: Ja, Norddeutschlands!
00:09:08: Genau also so ein bisschen so urig und natur und schön und mehr alles cool und fein und die Wälder aber es ist auch nicht so einen super metropolen Ort jetzt hier venedig und als ich ja durch die Stadt geschlendert bin habe gesehen, dass es sich einfach so eine ganz krasse Straße gibt wo sich alle möglichen exklusiven Läden tümmeln.
00:09:37: Also nicht so im Tür an Tür hier Chanel Louis Vuitton Prada Versage Gucci So halt ne?
00:09:49: Und nein!
00:09:52: Ich interessiere mich nicht für diese Läde.
00:09:54: Nein ich mag nicht mal was es da gibt und nein Ich würde auch nicht da was kaufen wollen.
00:10:01: Aber ich merke, wenn ich da vorbeigehe dass ich total erstaunt bin von den Preisen.
00:10:13: Also immer wieder so ein Oh mein Gott!
00:10:16: Menschen geben hier vierstellige fünfstellige Beträge aus für diese Taschenschuhe Den Schmuck die das kleigt.
00:10:29: Oh mein Gott, oh mein Gott!
00:10:31: Ich bin so richtig mindblown wie das sein kann.
00:10:35: Warum eigentlich?
00:10:36: Und dann gehe ich da so durch und sehe auch ganz viele Läden haben Türsteher im Anzug, die da vorne an der Tür stehen und sozusagen die Menschen abchecken, die rein wollen.
00:10:51: Das ist meine erste Interpretation.
00:10:59: Ja, eine Hausaufgabe in dem Evondance Coaching war halt, in genau so einen Laden reinzugehen.
00:11:06: Ohne sich darin sozusagen klein zu fühlen und ohne die Blicke der Verkäufer etwas bedeuten zu lassen über sich selbst Und... Die Idee leuchtet mir total ein.
00:11:25: also im Sinne von ich verstehe vom Kopf her dass wir alle nur Menschen sind Aber ich spüre halt auch in meinem Körper, dass wenn ich dann da alleine nur vor dieser Tür stehe und mich guckt diese Türsteher an.
00:11:37: Dass ich dann denke... Oh Gott!
00:11:40: Ich habe ihn zu lange angeguckt.
00:11:41: Oh Gott ja, ich weiß, ich muss weiter.
00:11:42: Ja, ich weiss, warum steh' ich überhaupt hier?
00:11:43: Ich sollte
00:11:44: weggehen.".
00:11:44: Oh Gott du siehst bestimmt wie arm ich bin so ne?
00:11:47: Also im Sinne von zum Beispiel ich hab gerade heute so Leder-Bafusschuhe an und bis halt so abenteuerliches Ledersohn ist hat schon viel erlebt.
00:11:57: Oder ich habe so einen richtig großen Rucksack, weißt du?
00:12:01: Da drin sind dann diese kleinen Handtaschen und ich hab meinen großen Kamera-Rucksack.
00:12:05: Weil hier natürlich auch jederzeit ready sein können um coole Motive einzufangen.
00:12:11: Ja das heißt die Übung ist an.
00:12:15: die Hausaufgabe sollte sein, dann in so ein Laden zu gehen und sich da wohl zu fühlen.
00:12:23: also zum Beispiel... Jemand guckt auf meine Schuhe und mein erster Gedanke ist, oh nein!
00:12:29: Jetzt wurde ich ertappt.
00:12:30: Ich sollte hier schnell weggehen, ich gehöre nicht hin oder so ne?
00:12:34: Aber warum kann ich es nicht einfach so reinlassen um mich willkommen fühlen?
00:12:37: Warum kann ich nicht einfach... Wenn ich sowieso die Wahl habe was ich die Blicke der anderen bedeuten lasse, warum kann dann ich etwas Schönes reininterpretieren?
00:12:49: weil eigentlich sind da ja nur Menschen erst mal dich anlächeln.
00:12:56: sehr freundlich so eine Person.
00:12:58: Also wusste mein Problem, was mache ich denn da gerade für ne Geschichte draus?
00:13:01: Okay soweit es mir ist also eingeläuchtert dieses Ich begebe mich bewusst in einen Raum wo ich mich grade minderwertig fühle und klein fühle Und vielleicht auch nicht ganz erwünscht fühle.
00:13:13: Und vor allem auch In diesem Wissen naja ich mach jetzt halt keine Gegenleistung gerade.
00:13:20: Also ich lasse mich das empfangen Die Freundlichkeit der Verkäufer dieser schöne entspannte Ort mit schönen Düften und Farben und Stoffen usw.
00:13:33: Und ich weiß schon im Vorfeld, ich werde dafür nichts geben.
00:13:37: Also ich habe ja doch nicht zu kaufen!
00:13:39: Ich will auch nichts kaufen.
00:13:40: Man hat die ganze Zeit so einen Staun darüber wie das überhaupt Menschen feiern können.
00:13:44: Genau.
00:13:45: Aber auch das kann ich dann erforschen in der Sinne von okay wer ist hier gerade Judgy?
00:13:49: Jaa...ich bin selbst!
00:13:53: Also gut, ich habe du hast das Grundprinzip von dieser Haussaukörper.
00:13:55: Verstanden dir nicht?
00:13:58: Mecklenburg.
00:13:58: Genau!
00:13:59: Habe ich jetzt noch kein Gucci-Laden gefunden so... mit Schmarinen.
00:14:06: Aber hier und wie nähdig.
00:14:07: Und er war so wirklich als ich das erste Mal durch die Straße gegangen bin bei meinen Wanderungen von Galerie zu Galerie.
00:14:13: Er wusste halt okay ich muss diesen einen Tag einrichten wo ich das tun werde endlich mal in so'n Laden zu gehen Mit dem... also mit sozusagen den größten, ehrlichen Gefühlen in mir von ich bin hier erwünscht.
00:14:30: Ich darf ihr sein!
00:14:31: Ja es ist sicher so ne?
00:14:34: Einfach nein.
00:14:36: wie der Verkäufer grad geguckt hat war nicht abwertend oder so, ich bin erwünscht.
00:14:42: Ich darf hier sein wie alle anderen.
00:14:43: So was mein Kopf alles eigentlich weiß und verstanden habe aber meinen Körper reagiert ja dann mit Oh Gott!
00:14:48: Ich fühle mich gerade unsicher.
00:14:49: Ich fühl mich grad wie auf einer großen Bühne Und ich fühl' mich einfach super beobachtet und da gab's viele kleine Juicy-Momente.
00:14:56: Also hab richtig ordentlich mehrere Läden besucht und hat davon mal zu mal wird es auch normaler.
00:15:05: Ich glaube, gerade die erste Begegnung war für mich die Intensivste der Ersterladen.
00:15:10: Was war das nochmal?
00:15:10: Weiß ich nicht... Prada!
00:15:11: Keine Ahnung irgendwie so.
00:15:14: Und zwar gab es da diesen Türsteher.
00:15:17: So ein großer Mann in einem Anzug halt und er steht davor dieser verschlossenen Tür und guckt dann die Besucher erst so an.
00:15:26: Du musst dich da dahinten stellen.
00:15:31: Irgendwie in den Augen schauen.
00:15:33: Ja, ich möchte rein.
00:15:34: Lächel, lächel.
00:15:36: Bis dann irgendwann, also das wartet so ein bisschen in ein paar Sekunden.
00:15:39: Sondern dann macht er irgendwann die Tür auf und sagt, ihr hättest sicher kommen, so eine Art ne?
00:15:45: Und diese eine kleine feine Verzögerung.
00:15:51: Also im Sinne von weiß ich nicht wenn du es gewohnt bist und weißt ja okay der checkt halt grad ob da jetzt gerade zu viel los ist in dem Laden und das sei eine schöne... Ein schönes Einkaufserlebnis rein für alle Gäste und kein Grabbeltisch und so, ne?
00:16:05: Also natürlich schauen wir das in dem Parkhaus.
00:16:07: Auch Parkplätze sind gerade.
00:16:13: Ja genau aber ich könnte es doch... guck mal!
00:16:15: Ich könnte es auch interpretieren als wow da ist jemand der alle Gässe empfängt und ihn die Tür öffnet um was schon toller Gentleman ist dass eigentlich jeder Besucher einzeln hier in Empfang genommen wird.
00:16:28: So könnte ich es doch aussehen, ne?
00:16:29: Warum mache ich daraus... Oh Gott!
00:16:31: Ich werde kontrolliert.
00:16:32: Das ist hier... Wie nennt man das noch mal?
00:16:34: Gesichtskontrolle.
00:16:37: Hey warum kann ich nicht einfach ihn sehen als den coolen lieben Gentlemen und es voll nett dass er uns hier die Türen öffnet allen Ladies, die da rein wollen und keine Ahnung Männer natürlich auch.
00:16:55: Das fand ich irgendwie schon mal hart.
00:16:57: Also ne?
00:16:58: Ich hoffe du kannst das verstehen.
00:16:59: also wirklich nur... Es ist wirklich nur ein.. Ich bringe mich in diese Situation.
00:17:04: Es begebe mich in einem Raum voller Fülle und Exklusivität.
00:17:12: Mit dem Wissen, dass ich gerade nichts von mir geben werde indem ich mich so wie gerade drauf konzentriere mich sicher zu fühlen ruhig zu atmen lange zuatmen So Herz öffnen Brust öffnend.
00:17:31: Ich darf hier sein Ich bin erwünscht, als einfach nur um diese vielleicht auch neuen Glaubenssätze zu üben.
00:17:37: Weil ganz oft liegen unter jeglichen Dingen an wo wir uns klein machen ja so falsche Trauma-Identitäten also am Ende immer sowas wie ich existiere gar nicht wirklich es gibt mich gar nicht möglich könnte mich auflösen ich bin nicht da ich bin ich erwünschte Einfach nur so, weil ich da bin.
00:18:06: Und es ist halt mega cool einfach da mal reinzugehen und trotzdem mich fühlen zu lassen oder meinem Körper auch mit meinem Körper dann zu sprechen.
00:18:16: So lieb und ihm zu sagen ja du darfst hier sein das alles gut und du musst gerade nichts von dir geben weil Du bist eh schon liebe und dass du hier bist grade mit deiner Präsenz.
00:18:31: es geben genug ob das was mit dir macht, mit dir resoniert, ob du da irgendwie anknüpfen kannst.
00:18:38: Es geht halt ultra-ultra-ultrativ und am Ende ist es auch völlig egal, ob ich da jetzt irgendwie bei Gucci abhänge oder vielleicht bei der Käsetilke im Bioladen mir erlaube, dass ich einfach dort einen Käsehabs nehme.
00:18:55: Obwohl ich sonst nie mache weil ich immer denke nein, ich brauche das ja nicht oder so ne?
00:18:59: Also es geht darum um zu üben, dass sie mich öffnen für Alles, also sozusagen mich nicht mehr klein rede und irgendwie ja.
00:19:11: Und diesem speziellen Fall zum Beispiel in diesem Blick das Türstehe erst reininterpretiere irgendwas Negatives über mich sondern einfach nur ich bin willkommen.
00:19:21: Ich übe dass ich willkommen bin.
00:19:23: Ich weiß es vom Kopf her kann es mir schön reden und erklären und so.
00:19:27: aber wie schön wenn ich es im Körper auch fühlen lasse wenn ich merke, dass ich einen kleinen mache gerade oder mich unsicher fühle und das ich nicht weiß wohin mit meinen Händen wie auf so einer Bühne.
00:19:39: Dass ich dann einfach trotzdem in die Entspannung gehe.
00:19:43: Super schön!
00:19:46: Und dann gab es ein paar tricky Dinger, die mich da noch drüberrascht haben.
00:19:52: Weil wirklich fast in jedem Laden... Oh Gott, ich weiß nicht ob du schon mal in so einem Laden warst?
00:19:58: Fast in jedem laden Ja, gibt's dann wie so einen persönlichen Betreuer.
00:20:05: Also wirklich an der Tür!
00:20:06: Sie haben dann so kleine Taschen um und da sind dann weiß ich nicht was da drin ist, was zum Schreiben oder so... Und dann begrüßen sie dich halt und folgen dir unauffällig oder sagen auch noch sowas wie, ja, herzlich willkommen ne?
00:20:21: Ich bin für alle Fragen für dich da.
00:20:23: wenn du etwas brauchst lass es mich wissen.
00:20:26: also für mich war das total krass mich sozusagen durch den Raum zu bewegen, also auf dieser Bühne zu stehen und dann werde ich die ganze Zeit beobachten.
00:20:36: Oh Gott, sie hat bestimmt jetzt meine Schuhe gesehen!
00:20:39: Die könnten ja auch ein bisschen sauberer sein, ne?
00:20:43: Und jetzt weiß ich, ich bin hier nur ein Fake-Tourist oder so... Oder da war einfach alles gut, schön dass ihr hier ist.
00:20:54: Sie hat mir gesagt, dass sie für mich da ist und mir gerne hilft wenn was ist.
00:21:00: Und es ist alles gut.
00:21:04: Sag hier doch einfach mal, dass ich das Perfüm total schön finde hier und gerne mal ausprobieren würde und etwas darüber erfahren oder so ne?
00:21:12: Oder hier dieses eine krasse Klasse Kleid.
00:21:16: Das besteht praktisch aus Pailletten.
00:21:20: Ich kann sie doch direkt jetzt fragen... wo sich hier nur für mich gerade da ist, ob das wirklich alles per Hand dort angenäht wurde.
00:21:31: Und dann gehen wir sonst Gespräch.
00:21:33: zum Beispiel in diesem Versage-Laden hat sie halt gemeint... Das ist übrigens der letzte Geschäft, dass Versage selbst so angelegt hat also in seinem Leben.
00:21:49: und am Ende es ist ja auch nur wieder Kunstgeschichte!
00:21:52: Es ist einfach Mode Design.
00:21:54: Und dann auch so geht es mir nicht unbedingt darum, reinzugehen im Sinne von ja toll.
00:22:00: Diese Klamotten was gibt's da drüben gibt das auch für zehn Euro.
00:22:05: So eine Art Sondern auch dass auch das nicht klein zu machen sondern wirklich die Größe darin zu fühlen in diesem okay wow diese Marken hier gerade haben sich geschafft wirklich einen Namen zu machen und Da gibt sie auch eindliche Dokus über wie nennt man denn das Erfinder die ersten Modedesignal, die diese Marke dann halt geprägt haben und dieses ganze Imperium aufgebaut haben.
00:22:30: Und alles was damit zu tun hat gerade auch wenn so viel Macht da im Spiel ist.
00:22:36: Trotzdem ist es ja am Ende einfach eine Liebe zur Kleidung.
00:22:42: Was zeige ich eigentlich?
00:22:42: Alles mit Kleidungen!
00:22:44: Wie lasse ich Kleidungsgesprechen für mich und wie kann ich mich anders definieren?
00:22:48: durch sie zum Beispiel... Es ist keine Ahnung, sagen wir so eine Nike irgendwas und Schuh?
00:22:57: Ein Pulli oder so.
00:22:59: Das ist ja nicht nur dann dieser Pulli- oder diese Schuhe sondern da schwingt halt das mit wofür die Marke steht Und in der Werbung sich wieder zeigt.
00:23:10: und dann ist sie auch total spannend zu schauen wie Werbung funktioniert.
00:23:15: Also sowas wie zum Beispiel Steve Jobs als einer der ersten auch ganz, ganz anders über Werbung nachgedacht hat.
00:23:24: Also nicht jetzt Plakate gemacht hat im Sinne von hier ist unser neuer toller Computer sondern sich traut eine Kampagne zu machen wo er einfach kluge intelligente kreative Köpfe abdruckt.
00:23:36: und da steht einfach nur ein einziger Spruch drunter nämlich think different.
00:23:40: und dann ist da ein Apple Logo.
00:23:42: das hat überhaupt nichts mit Computer anzutun, aber trotzdem prägt es ja.
00:23:47: Es spricht ganz viel und spricht auch ganz viel an und kann uns anders erreichen als jetzt ein Bild von dem neuen Computer.
00:23:54: Also das ist super spannend die Psychologie dahinter.
00:23:57: und hier spricht vielleicht gerade auch die Kunstlererin, die ich einmal war Und auch so bin ich ja anders in diesem Welten drin genau einfach dadurch dass ich's unterrichtet habe selbst gelernt habe darüber viel im Austausch war mit anderen Menschen mich einfach sehr dafür interessierbar.
00:24:13: Also am Ende war es für mich wie auch Galerien zu besuchen.
00:24:18: Lustigerweise ist heute Montag und das haben nämlich sowieso alle Galerienen geschlossen, also fast ein paar haben auf.
00:24:24: aber so die Bienale an sich macht heute einen Pausetag Und das ist doch dann grandios dass ich mir diese Läden als Galerie vorknüpfe und sie auch anschaue weil Ah, spannend.
00:24:39: Welche Lampen hängen hier?
00:24:40: Wie ist das aufgebaut?
00:24:41: oder alleine auch so... Das ist so schön!
00:24:44: Es ist so Schön dass auch ich sage mal So exklusive leden Teure teure leden so minimalistisch sind.
00:24:52: also dann Ich gehe halt rum da auf dieser Kleider stange Da wäre eigentlich in einem normalen Laden alles voll gestopft und so kann halt jedes kleidungsstück irgendwie atmen und nimmt weiß ich nicht zwanzig Zentimeter ein vom Vom Stock oben.
00:25:10: Oh Gott, voll professionell!
00:25:12: Kleiderstange, ne?
00:25:13: Na gut... Ja und das ist auch so wirklich so schön dass es dann nicht so vollgestopft ist und ja du darin atmen darfst und dich so ja auch fallen lassen und nicht überfordert bist.
00:25:30: Und das ist halt auch total schön.
00:25:32: wieder an dem Unterschied von vielleicht billig und teuer.
00:25:36: Also wenn wirklich, wenn man jetzt das gegenüberstellt so einen Kickladen zum Beispiel und überall oder selbst sowas wie DM.
00:25:42: Und überall sind so Schilder mit hier ist gerade ein Rabat und das Rot und so ein Luxusladen ist dann einfach viel mehr.
00:25:52: oder hat vielmehr zur Priose sich gemacht dass es wirklich ein Erlebnis ist und wie fühle ich mich wohl?
00:26:00: Überall waren dann auch schöne Sitzmöglichkeiten wie in einem Wohnzimmer bei einem Freund gerade oder so und dann teilweise, ich meine bekommst du da einen Kaffee oder ein Sekt?
00:26:11: Angeboten.
00:26:13: Und... Okay eine Sache habe ich mich nicht getraut und zwar mal was anzuprobieren.
00:26:18: Ich glaube es war noch für mich nur Nummer zwei.
00:26:21: Nächstes Mal okay!
00:26:22: Aber jetzt... weil dann kickt ihr auch dieses.
00:26:26: oh Gott ich werde jetzt nicht die Zeit von meiner Betreuerin hier opfern und ich werde ja eh nichts kaufen.
00:26:35: ne Und dann haben wir wieder so, ja und das ist in Ordnung.
00:26:39: Ja und ich dachte trotzdem hier sein.
00:26:41: Ich bin erwünscht.
00:26:43: Also dieses Raum dem ich so viel Bedeutung gebe oder mein Körper gibt ihm so viel Bedeutung als ungewohnt ist.
00:26:49: aber eigentlich sette mich gerade davon ab einfach diese Erfahrung zu genießen von diesen schönen Stoffen und dem Wissen dass es alles handgemacht ist auch wie gesagt durchaus den Wert zu fühlen Okay, erfurchte ist ein bisschen too much aber so.
00:27:08: Und dieser Respekt für diese Marke und das viele Geld was die Marke bewegt bewegen kann.
00:27:19: Und dann auch genau auf der anderen Seite finde ich es super lustig glaube noch mal im ersten Besuch in diesem Land muss ich einfach rausgehen.
00:27:29: Ich musste so doll lachen!
00:27:30: Ich stand da am Straßenrand und habe einfach nur so gelacht.
00:27:36: Ich glaube, ich fand es einfach super verrückt.
00:27:38: Also mich in dem aber auch sozusagen die anderen Ladies weil nicht nur ist dann da dieser Türsteher und checkt überhaupt gerade genug Platz an diesem großen riesigen Land sondern alle die mehr wollen müssen sich dann eine Warteliste noch eintragen damit sie dann auch extra Betreuerungen bekommen.
00:28:01: Vielleicht in einem eher mehr noch angefragten Laden.
00:28:04: ist das dann der Fall, dass es auf diese Art funktioniert.
00:28:07: Und wenn man dran ist kommt die Frau dazu ein und sagt ja, danke fürs warten.
00:28:14: wie schön!
00:28:15: Heute ist so viel los.
00:28:19: Okay, dann wollen wir mal anfangen.
00:28:23: Dann gehst du zum Fahrstuhl und dann gehen also alle rein.
00:28:26: Und dann fährt man an so einem Intim nochmal Special Place, wo die Kunden sich noch mal extra-exklusiv fühlen können.
00:28:37: Unser Special und ausgewählt... Niemand stört uns jetzt!
00:28:44: Für mich hat das aber auch ein bisschen was von Extrafacknabogen.
00:28:49: Guck mal, wir sind nicht heiß begehrt.
00:28:50: Ich glaube Rolex arbeitet ja auch so.
00:28:53: Weißt du, ob das weist?
00:28:54: Ich wusste es auch, bis vor kurzem noch gar nicht.
00:28:55: Aber da kann man nicht... Also gar nicht einfach in den Laden gehen und sagen ohja ich nehm die Uhr alles klar okay tschau!
00:29:01: Sondern dann gibt's auch eine Warteliste und wie so eine Art weiß ich nicht fühlt sich schon fast an ihnen.
00:29:10: Bewerbungsverfahren.
00:29:11: Da muss man ein bisschen ausgewählt werden und so dass man eine Rolex tragen darf zum Club geharnend Da wird für mich dann fast schon wieder ein bisschen so, oh... ein witziger Zirkus oder so.
00:29:23: Ja und sodass ich es gerade nicht so richtig ernst nehmen kann sondern eher denke Oh Gott!
00:29:33: Und das spielt ihr hier grade mit?
00:29:35: Das Spiel?
00:29:36: Na gut.
00:29:39: Aber so waren vielleicht auch die Läden ganz unterschiedlich und die Marken also so.
00:29:43: auch habe ich zum Beispiel voll gefreut wenn's wirklich kreativ wurde und so mutige sagen wir mutige Kleider, mutige Muster, muttige Taschen da waren.
00:29:54: Also so richtig wirklich wie ja schon auch in der Kunstausstellung fast und ich bin mir sicher das ist ja auch da wieder die Kleider im Kontext von XY.
00:30:06: dann also man die richtig einsortieren kann und dass sie auch für was stehen sowie generell ja Kunst und ich glaube auch Schmuck irgendwann sowas werden wie Ja Wenn man dann irgendwann alles hat, ist es schön sich in der Kunst auszutoben mit dem Geld.
00:30:25: Was ich total schön fand war, was ich gemerkt habe.
00:30:31: Jede Marke hat hier auch ihre ganz besonderen bestimmten Düfte und diese Düfte werden wie auf Resitenkarten gesprüht, die total schön sind!
00:30:47: Also so einfach wieder, ah cool ist es designt.
00:30:52: Irgendwer hat sich ja was dabei gedacht.
00:30:53: und wie zeigt sich diese Marke A?
00:30:55: Er blumig verspielt mit Gold!
00:30:58: Wie zeigt die Marke a eher schlicht und diamant?
00:31:03: Allein in diesem, wie sind hier diese Parfümbesprühe-Kärtchendesignt?
00:31:11: Es ist so cool da das zu entdecken.
00:31:17: Und auch so, was ist so schön?
00:31:20: Was dann so sinnlich wird.
00:31:23: Also im Sinne von ich fühle das... Ich darf's mit nach Hause nehmen!
00:31:30: Ich darf diese unterschiedlichen Düfte jetzt riechen und dann interessant welche Qualitäten es hat oder wie unterschiedliche.
00:31:37: Dann in mir auch gleich so ein Aha-So-Riechen also reiche Menschen.
00:31:43: Und irgendwie auch so ein wunderschönes Öre meine Schwester gescheint bekommen Das heißt Whisper.
00:31:51: Das hält auch nur so drei, vier Stunden aber das liebe ich gerade total in Handgelenken aufzutragen.
00:32:02: und auch hier so gerade in so einer wilden Stadt mit so vielen Gerüchen ist es so schön!
00:32:07: Auch bei den Galerien generell ist mir aufgefallen dass so viele Künstler mit Duft arbeiten.
00:32:15: Also richtig und richtig.
00:32:16: oft habe ich so Schilder gesehen, wo der entstand.
00:32:19: Diese Ausstellung hier arbeitet gerade mit natürlichen Düften.
00:32:25: Hast du mir vorher auch noch gar nicht so aufgefallen?
00:32:27: Also noch nie!
00:32:29: Meine Laufbahn hier ist... Natürlich macht das halt auch voll was.
00:32:35: Und ich meine, ja Düfte sind wieder so... die sind jeder so voll nah eigentlich dran an unserem Gehirn, ne?
00:32:45: An unseren Gefühlen, unsere Erinnerungen Und wieder ohne, dass wir Worte benutzen.
00:32:52: Und dann bei dem Parfüm war das so auch ganz unterschiedlich.
00:32:55: Manche leden man dann so, dass es gemacht wurde und in manchen Läden durfte man selbst diese Parfümpflaschen nehmen.
00:33:09: aber beides ist irgendwie schön.
00:33:11: also dieses... wow ich nehme jetzt mal alleine wie es auch diese Flasche grad designed.
00:33:16: was hat die für einen krassen witzigen Deckel?
00:33:21: War es heute eigentlich ein weiterer Galerietag, ne?
00:33:24: Total schön.
00:33:25: Und gleichzeitig halt mit so'n bisschen Nervensystemregulationsübungen und die schöne Referenz-Erfahrung von... ich bin erwünscht!
00:33:37: Ich übe dass ich erwünscht bin.
00:33:39: Und ich übe das sich nichts von mir geben muss was ich nicht geben möchte.
00:33:43: Dass ich einfach mich das gerade empfangen lassen darf und dass ich die weiß ich nicht komischen vielleicht Blicke nicht bedeuten lassen muss.
00:33:52: Zum Beispiel hatte ich einmal eine Betreuerin, wie nennt man denn das?
00:33:56: Betreutes Kaufen und auch da ne!
00:34:00: Ich meine es ist halt so geil weil du kannst ja... also ich finde das so nervig wenn ich in einem Laden bin und dann sich der einen Verkäufer zu mir stellt und so kann ich ihm helfen und dann dass du kommentiert was ich gerade anschaue und so weiß ich auch nicht Übergriffig ist oder so, nee dann gehe ich schon allein.
00:34:21: Deswegen gehe ich dann oder so weil ich aber vielleicht auch einfach anscheinend das nicht so gewohnt bin mir helfen zu lassen.
00:34:37: Ich habe Sorge dass ich manipuliert werde hier in unserem Bequatschungsladen.
00:34:43: Das sagen wir mal hier in so einem Tourismus Shop normal in Venedig und Dann habe ich halt eine ganz richtige Person, die es nur für mich da in diesem teuren Laden und darf das annehmen und Schultern nach hinten machen.
00:34:59: Und sie anlächeln und mich dafür bedanken dass sie mir noch zeigt was es noch so gibt.
00:35:11: Aber das Schöne war ja da, dass sich nicht bequatscht!
00:35:14: wurde.
00:35:14: Ich hab mich nicht bequatscht gefühlt, also einfach so wie ja ich bin dann da und so dezent im Hintergrund hält sich halt dann die Person auf und...ich werd aber nicht so be...weiß ich nicht, ihr wisst schon Marokko-Style so bequetscht halt ist einfach so ein...so ich bin der wenn du mich brauchst ne?
00:35:33: Und okay cool!
00:35:38: Also darf ich auch üben dass ich Hilfe annehmen kann ohne mich manipuliert vielleicht zu fühlen dann im Sinne von, die Person hilft mir jetzt gerade.
00:35:50: Also muss ich was dafür geben.
00:35:51: zum Beispiel Julian mein Mann eigentlich also dieser kleine Trick in Marocco mit guck mal essen Tee will zu den trinken der klappt halt super bei meinem Mann weil er dann sofort das Gefühl hat er muss und möchte jetzt etwas kaufen.
00:36:06: irgendwas ist auch egal war es aber Hauptsache er kann sich irgendwie revanchieren für diesen Tee den er vielleicht auch gar nicht wollte.
00:36:13: so lustig Ja, weil ich da einfach anders gestrickt bin.
00:36:19: Lustigerweise auch richtig fast ein bisschen Spaß.
00:36:22: dann hatte schon teilweise in der Vergangenheit an so Marokko-Fahndlungsgesprächen... Du warst schon!
00:36:31: Das ist hier so'n Boot mit Jugendlichen.
00:36:40: die stoppen jetzt hier beim Steg und vielleicht mal kurz Pause?
00:36:48: Bis gleich!
00:36:52: So, Musik ist ein bisschen leiser.
00:36:58: Hammer spannender Tag um die Welt der Mode zu erforschen und auch von ja wieder Geld, Fülle, minimalistischen nicht überfordernden einladenden Orten, Service... Oh, Nervensystemregulation.
00:37:23: Atme ich gerade nach Tief?
00:37:24: Ah, ich bin grad unsicher.
00:37:25: okay gut so.
00:37:27: dann kenn ich mich jetzt hier lieb durchführen.
00:37:32: Ja, du darfst dir sein!
00:37:34: Und wieder ne?
00:37:34: Also ja... Du wirst wertvoll auch wenn du nichts gibst gerade.
00:37:38: Ja du darfest es hier grade erleben und so weiter.
00:37:42: einfach das üben und dann gleichzeitig so zu durchwandern wie gerade irgendeine Galerie.
00:37:51: ein Wertschätzung für die Menschen die diese Marke hervorgebracht haben Auch wenn ich das gar nicht So Feier, aber so ist es ja auch in der Kunst.
00:38:02: Auch da nicht alles was ich sehe kann mich halt berühren und nicht alles finde ich schön, aber ich find's interessant.
00:38:10: Scholl interessant!
00:38:18: Und dann auch so spannend wie bei der Käsetheke.
00:38:23: Es ist egal wo ich gerade in die Ausdehnung gebe und übe dass die Blicke... Der andere, in dem ich negativ über mich reininterpretieren möchte, möchte nichts über mich bedeuten.
00:38:38: Ich kann es einfach nicht über mich bedeuten lassen!
00:38:40: Ich kann aktiv in den Raum reingehen und das Gute suchen... ...das lächelnde Gesicht, dass mich willkommen heißt zum Beispiel.
00:38:49: Und wenn da irgendein komischer Blick ist gerade oder so dann who knows vielleicht ist die Person grade in Gedanken, hat einen schlechten Tag.
00:38:57: leider Das Kinderhaus ist krank oder so.
00:39:01: Sie muss jetzt hier arbeiten, die Person.
00:39:04: Also einfach dieses... das mische ich nicht eigentlich hier so doll ein und ich darf mich darum kümmern dass ich mich je gerade gut fühle und gut führe auch so wie soll ich sagen den Wegfeier mache für meine Intuition weil ich dann nicht länger oder eben weniger aus Angst reagiere oder Unsicherheit, weil es gerade ungewohnt ist und neu.
00:39:39: Und so kann ein Ladenbesuch doch irgendwie super mega vielschichtig und tiefgründig sein!
00:39:45: Ist das nicht cool?
00:39:47: Ich hab jetzt endlich mal diese Hausaufgabe erledigt und dann auch noch in einer schönen Stadt wie Venedig und mit wirklich ganz lieben Betreuern.
00:39:57: Das war meine kleine Folge über meine coole Shopping-Erfahrung ohne Shopping.
00:40:03: In diesem Sinne, ciao Bis zum nächsten Mal.
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